ALEMANIA/ARGENTINA. La empresa Ferrostaal se defendió de las suspicacias sobre posible corrupción en la reparación de media vida del submarino ARA San Juan. Lo difundió el diario alemán www.handelsblatt.com donde aclaran que «solo se renovaron las celdas de baterías» por decisión de la Armada Argentina para reducir costos. El jarro o envase de las mismas fueron recicladas, tal como lo había informado la fuerza anteriormente. El costo total de la reparación de media vida realizada en el astillero Tandanor durante el kirchnerismo fue de 100 millones de pesos (16 millones de dólares). Adquirir un submarino nuevo, según versiones, costaba alrededor de 400 millones de dólares, el valor de un Airbus 380 o Boeing 747.
La última comunicación de la nave con tierra indicaba que hubo un cortocircuito con las baterías a raíz de agua ingresada por el snorkel durante la navegación en superficie. Se las anuló y continuó viaje en inmersión a Mar del Plata con la otro mitad de las baterías.
Informe original:
Der deutsche Industriedienstleister Ferrostaal hat Spekulationen über Korruption bei den Aufträgen zur Sanierung des inzwischen verschollenen argentinischen U-Boots „ARA San Juan“ zurückgewiesen. Das Essener Unternehmen ging am Mittwoch in die Offensive und griff das argentinische Verteidigungsministerium an. Es sei unseriös, öffentlich darüber zu spekulieren, ob einzelne Ersatzteile, deren Einbau und Wartung oder Bedienfehler oder gänzlich andere Umstände das Unglück verursacht hätten, bevor das U-Boot geborgen sei. „Dies gilt insbesondere für die Mitteilungen des argentinischen Verteidigungsministeriums, das selbst die volle Verantwortung für Einbau und Wartung der Batterie-Ersatzteile trägt“, erklärte Ferrostaal der Deutschen Presse-Agentur.
Das 66 Meter lange U-Boot mit 44 Menschen an Bord ist seit einem Monat verschollen. Meeressonden hatten eine Explosion an Bord registriert. Zweieinhalb Stunden zuvor hatte die Besatzung in einer letzten Verbindung über einen angeblich kontrollierten Schwelbrand in den Batterien des elektrisch angetriebenen U-Boots berichtet. Beim Auftauchen war Wasser über den Schnorchel eingedrungen und hatte bei den Bug-Batterien einen Kurzschluss verursacht.
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U-BOOT-UNGLÜCK
Besatzung der „ARA San Juan“ ist tot
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Argentinische Regierungssprecher wiesen auf die 2011 abgeschlossene Generalüberholung des U-Boots hin. Die Batteriezellen wurden bei deutschen Unternehmen bestellt.
Ferrostaal erklärte, es habe 2005 einen Vertrag über die Lieferung von Ersatzteilen und technischer Unterstützungsdienstleistungen für die Batterien vermittelt. Lieferantin und Vertragspartnerin sei aber die Hawker GmbH (Hagen), die bereits beim Bau der „ARA San Juan“ in Deutschland 1983 die Batterien geliefert habe. Um Kosten zu sparen, sei nach Informationen von Ferrostaal auf Wunsch der argentinischen Marine kein vollständiger Austausch der Batterien, sondern lediglich ein Austausch der einzelnen Batteriezellen erfolgt. Zudem sei der Austausch von der Marine weitgehend eigenständig auf der eigenen Werft „Tandanor“ durchgeführt worden.
Von einem angeblichen Korruptionsverdacht und von angeblichen Qualitätsmängeln bei den aus Deutschland gelieferten Komponenten habe Ferrostaal erstmals aus argentinischen Presseberichten gehört, die nach der Havarie, also zwölf Jahre nach der Vermittlung des Liefervertrages mit der Hawker GmbH, veröffentlicht wurden. Hawker hat sich auf dpa-Anfrage bislang nicht geäußert.
